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Friedrich von Kaltenborn-Stachau als Sachwalter bei Köver

07.03.2022

Die mittelständische Köver GmbH & Co. KG mit Sitz in Buxtehude hat am 25. Januar 2022 einen Antrag auf Sanierung im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens beim zuständigen Amtsgericht – Insolvenzgericht – Tostedt gestellt. Mit Beschluss vom 26. Januar 2022 ist das Insolvenzgericht dem Antrag gefolgt und hat Rechtsanwalt Friedrich von Kaltenborn-Stachau, Partner der Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN, zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Die Köver GmbH & Co. KG ist insbesondere auf dem Gebiet der Kunststoffrotation tätig und nimmt eine führende Rolle in diesem Segment ein. Bei ihrer Sanierung in Eigenverwaltung bleibt die Köver-Geschäftsführung aktiv. Sie wird dabei von den erfahrenen Sanierungsexperten Martin Heidrich, Co-Head der Restrukturierungspraxis der internationalen Wirtschaftskanzlei TaylorWessing, und Team umfassend begleitet.

Gemeinsam wurden erste Maßnahmen zur Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebes getroffen. Insbesondere wurde die Zahlung der Löhne und Gehälter für die Monate Januar, Februar und März 2022 über die Insolvenzgeld-Vorfinanzierung sichergestellt und die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung vor Ort über die Situation umfassend informiert. Diverse Gespräche mit dem Management, wichtigen Kunden und Lieferanten sowie den Mitgliedern des vorläufigen Gläubigerausschusses haben den konstruktiven Sanierungswillen aller Stakeholder gezeigt. 

Der Geschäftsbetrieb bei Köver wird seither fortgeführt. Gemeinsam mit Friedrich von Kaltenborn-Stachau wird nach einer bestmöglichen Lösung zur Aufrechterhaltung und Sanierung des Geschäftsbetriebes gesucht. Unter anderem wurden die mit Krisensituationen vertrauten M&A-Berater von Centuros Consult GmbH mit der Initiierung und Durchführung eines M&A-Prozesses beauftragt, um im Sinne der Gläubigergesamtheit eine objektive und möglichst breite Marktansprache bei potenziellen Investoren zu gewährleisten. Erste Gespräche mit interessierten Investoren sind kurzfristig angesetzt. Auch alle weiteren Sanierungsoptionen werden akribisch geprüft und parallel vorangetrieben.