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Wie viel Mensch verträgt die Digitalisierung?

Podiumsdiskussion mit Katharina Fegebank

05.11.2019

Wie viel Mensch verträgt die Digitalisierung? Darüber diskutierte Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, mit Experten vor einem exklusiven Publikum in der Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN.

Über Digitalisierung wird zu viel geredet und zu wenig nachgedacht, so der einhellige Tenor der Veranstaltung. Wir alle sind zu Anwendern der modernen Technologien geworden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob damit das Verschwinden von Arbeitsplätzen einhergeht. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden fehlende Ideen, Visionen und Mut zur Veränderung vorgeworfen.

Katharina Fegebank diskutierte gemeinsam mit Sophie Huppert, Unternehmerin und Querdenkerin, Alexander Britz, IoT Chef und Software Vordenker bei Microsoft Deutschland, und Stefan Luderich, Leiter Business Development & Marketing, wie man die Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenlebens gemeinsam in die Hände nehmen und es im – Sinne des Menschen – neu gestalten und vorantreiben kann.

Dabei waren sich alle Diskutanten einig: Die Digitalisierung ist längst Alltag geworden, lässt sich nicht aufhalten und wird ein dauernder Prozess bleiben. Deshalb gehe es darum, dass der Mensch sich seiner persönlichen Stärke bewusst sei. Auch wenn digitale Lösungen rasante Fortschritte machen, so sei aber nach wie vor eine Mensch-zu-Mensch-Kommunikation gewünscht und würde auch honoriert. Demnach, so die gemeinsame Meinung aller Diskutanten, müsse man digitale Lösungen sehr genau auf die Anwendbarkeit hin überprüfen und dann einsetzen, wenn diese zielgerichtet angewendet werden können. Im Ergebnis erfordere die Digitalisierung doch noch sehr viel Mensch – zumindest in den nächsten Jahren.

BRL führte die Podiumsdiskussion gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) durch. Autor und Impulsgeber Sven Enger führte als Moderator durch die Veranstaltung.